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Hochschule RheinMain Vortrag von HTV über geplante Obsoleszenz.

 

Der Vortrag findet am Freitag, den 16. Januar 2015, 1400 Uhr in der Hochschule RheinMain, University of Applied Sciences in Rüsselsheim (im M-Lab, Raum 405, 4. Stock, Gebäude A1 Nord) statt.

Geplante Obsoleszenz – oder – wie die Lebensdauer von Produkten gezielt verkürzt wird.

Edbill Grote (Geschäftsführer) und Holger Krumme (Technischer Leiter)  von HTV Halbleiter-Test & Vertriebs-GmbH, Bensheim.

Die Veranstaltung ist öffentlich, und alle Inte­res­senten sind dazu herzlich eingeladen.
Die Dauer der Präsentation beträgt ca. 60 Minuten plus Diskussion.

Die Halbleiter-Test & Vertriebs-GmbH – HTV - wurde 1986 als Testhaus gegründet und hat sich als das Hochleistungszentrum für elek­tro­nische Bauteile etabliert. Das Produktportfolio umfasst unter anderem die Programmierung elektronischer Bauteile, den Test elektronischer Bauteile und Baugruppen auf allen Fertigungs­ebenen, die Analyse elektronischer Bauteile sowie deren Langzeitkonservierung. In die­sem Zusammenhang besitzt das Unternehmen vielfältige Erfahrung in der Analyse der unterschiedlichsten Schadensbilder elektronischer Produkte.

Sowohl für Endkunden als auch für Hersteller, die OEM Produkte einsetzen, stellen sich Fragen nach der Produktlebensdauer. Werden heutzutage gezielt Sollbruchstellen in Produkte eingebaut, so dass die Lebensdauer absichtlich begrenzt wird? Ist dies wirtschaftlich erforderlich, um kontinuierlich neue Umsätze zu kreieren oder im Sinne der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes langfristig betrachtet weniger intelligent? Das Unternehmen HTV widmet diesen Fragen bereits seit mehreren Jahren seine Aufmerksamkeit und thematisiert diese in der Öffentlichkeit. 

Der Vortrag zeigt konkrete Beispiele der Lebensdauerverkürzung an Produkten des täglichen Lebens. Prüfzeichen und zugehörige Prüfmethoden und -verfahren als Möglichkeit zur Erkennung von Produkten mit Schwachstellen werden erläutert.

Zusätzlich wird auf die Frage eingegangen, inwiefern Produkttests für die Bewertung „geplanter Obsoleszenz“ geeignet sind.

 

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